Frist läuft ab: Wechseln Sie Ihre Grundversicherung bis zum 31.03. auf den 01. Juli – mit Standardmodell und Franchise 300 möglich. 4-köpfige Familie? Krankenkasse wechseln und im Schnitt CHF 10'249 pro Jahr sparen. Allein versichert? Im Schnitt CHF 3'596 pro Jahr sparen – gleiche Leistungen, tiefere Prämie. Zwischen 19 und 25? Junge Erwachsene sparen im Schnitt CHF 3'572 pro Jahr bei der Krankenkasse.

Prämienentwicklung 2026: Was bedeutet der Anstieg für Sie?

Die Krankenkassenprämien steigen 2026 im Durchschnitt um 4.4%. Das sind rund CHF 16 mehr pro Monat. Durch einen Wechsel können Sie den Anstieg mehr als kompensieren.

Prämienanstieg 2026 auf einen Blick

+4.4%

Durchschnittlicher Anstieg

CHF 393

Durchschnittsprämie/Monat

CHF 16

Mehr pro Monat

Was bedeutet das konkret?

+4.4%

Einzelperson: ca. CHF 190 mehr pro Jahr

Familie (2+2): ca. CHF 500-700 mehr pro Jahr

Wer wechselt, spart im Schnitt CHF 1067/Jahr – trotz Erhöhung

Der Durchschnitt täuscht: Je nach Kanton, Kasse und Modell fällt der Anstieg sehr unterschiedlich aus. Einige Kassen erhöhen um 8–10%, andere nur um 1–2%.

Hinweis: Die effektive Prämie kann durch die Rückvergütung der CO2-Abgabe (CHF 5.15/Monat pro Person) noch etwas tiefer ausfallen.

Unverbindlich – wir zeigen Ihnen, ob Sie zu viel zahlen

Prämienentwicklung der letzten 10 Jahre

2016
-0.6%
2017
+4.5%
2018
+4%
2019
+1.2%
2020
-0.2%
2021
+0.5%
2022
+0.6%
2023
+6.6%
2024
+8.7%
2025
+6%
2026
+4.4%

Seit 2016 sind die Prämien um insgesamt über 35% gestiegen. Wer in dieser Zeit nicht gewechselt hat, zahlt heute möglicherweise hunderte Franken pro Monat zu viel.

Der Kreislauf: Kosten treiben Prämien

Die Grafik zeigt, wie Gesundheitskosten und Prämien pro versicherte Person seit 2001 zusammenhängen – und warum Prämiensprünge unvermeidlich sind, wenn die Kosten davonlaufen.

PrämieneinnahmenGesundheitskosten
2’0002’5003’0003’5004’000200120042007201020132016201920222024CHF/JahrKosten > PrämienReserven sinkenPrämien holen auf

Quelle: BAG, Statistik der obligatorischen Krankenversicherung (Prämien und Kosten pro versicherte Person, 2001–2024)

Die Grafik zeigt den Kreislauf: Steigen die Gesundheitskosten schneller als die Prämieneinnahmen, schmelzen die Reserven der Kassen. Dann müssen die Prämien stark steigen, um die Kosten wieder zu decken. Genau das ist 2022/2023 passiert – und erklärt die Prämienschübe von +8,7% (2024) und +6,0% (2025).

Warum steigen die Krankenkassenprämien?

Mehr medizinische Leistungen werden konsumiert

Die Schweizer nehmen mehr medizinische Leistungen in Anspruch als früher. Mehr Arztbesuche, mehr Behandlungen, mehr Medikamente.

Verzögerte Teuerung

Die allgemeine Teuerung der letzten Jahre wirkt sich verzögert auf Medikamentenpreise, Arzttarife und Spitalkosten aus.

Ausbau des Leistungskatalogs

Der Leistungskatalog der Grundversicherung wird laufend erweitert. Mehr Leistungen = höhere Kosten = höhere Prämien.

Alterung der Bevölkerung

Die Bevölkerung wird älter. Ältere Menschen benötigen mehr medizinische Versorgung, was die Gesamtkosten steigen lässt.

Was Sie NICHT beeinflussen können: Die Gründe für den Anstieg.

Was Sie beeinflussen können: Bei welcher Kasse, mit welchem Modell und welcher Franchise Sie versichert sind.

Prämien 2026 nach Kanton

Die mittlere Monatsprämie variiert je nach Kanton um über CHF 225. Die Unterschiede sind enorm – ein Wechsel des Wohnkantons ist zwar unrealistisch, aber ein Kassenwechsel innerhalb des Kantons spart oft hunderte Franken.

Teuerste Kantone

Tessin CHF 502 +7.1%
Genf CHF 490 +3%
Basel-Stadt CHF 470 +3.1%
Neuenburg CHF 446 +3.9%
Basel-Landschaft CHF 444 +4.2%
Waadt CHF 442 +4.9%

Günstigste Kantone

Zug CHF 265 -14.7%
Appenzell I.Rh. CHF 271 +5.7%
Uri CHF 306 +5.4%
Obwalden CHF 314 +3.9%
Nidwalden CHF 323 +3.8%
Luzern CHF 338 +4%

Warum sinkt die Prämie in Zug? Der Kanton investiert dank hoher Finanzüberschüsse CHF 220 Millionen, um die Spitalkosten seiner Einwohner zu übernehmen. Statt der üblichen 55% trägt der Kanton neu 99% der stationären Spitalbehandlungen – das entlastet die Versicherten direkt um durchschnittlich über 14%.

Quelle: BAG, Kantonale monatliche mittlere Prämien über alle Altersklassen 2026. Inkl. Wahlfranchisen und Modelle.

3 Dinge, die Sie jetzt tun sollten

1

Prämienvergleich machen

Vergleichen Sie die Prämien für Ihren Kanton. Die Unterschiede zwischen der teuersten und günstigsten Kasse betragen bis zu CHF 425 pro Monat.

Zum Prämienvergleich
2

Modell und Franchise optimieren

Ein Wechsel vom Standard- zum HMO-Modell bringt 12–18% Rabatt. Die richtige Franchise-Stufe spart zusätzlich.

3

Wechselservice nutzen

Unsere Berater vergleichen alle Optionen für Ihre Situation und übernehmen den kompletten Wechsel. Kostenlos und unverbindlich.

Kostenlos – wir vergleichen alle Kassen für Ihren Kanton

Wer jedes Jahr vergleicht, spart über CHF 35'000 in 10 Jahren

Gemäss einer Analyse von Comparis, über die unter anderem die Luzerner Zeitung, 20 Minuten und die Freiburger Nachrichten berichteten: Wer seit 2015 jedes Jahr von der teuersten zur günstigsten Kasse gewechselt hätte, hätte über CHF 35'000 gespart – allein bei der Grundversicherung einer Einzelperson.

Unser Tipp: Lassen Sie sich jedes Jahr im September/Oktober beraten. Wir übernehmen den Vergleich und den Wechsel – Sie müssen nur einmal "Ja" sagen.

Häufige Fragen zur Prämienentwicklung

Steigt meine Prämie auch um 4.4%?

Nicht unbedingt. Der Durchschnitt von 4.4% umfasst alle Kassen und Kantone. Ihre persönliche Erhöhung kann höher oder tiefer sein – prüfen Sie den Brief Ihrer Kasse im Oktober.

Kann ich die Prämienerhöhung vermeiden?

Die Erhöhung Ihrer aktuellen Kasse können Sie nicht verhindern. Aber durch einen Wechsel zu einer günstigeren Kasse können Sie den Anstieg mehr als kompensieren.

Habe ich ein Sonderkündigungsrecht bei Prämienerhöhung?

Ja. Bei jeder Prämienerhöhung haben Sie ein ausserordentliches Kündigungsrecht bis Ende November. Da fast alle Kassen jährlich erhöhen, besteht dieses Recht praktisch immer.

Wann werden die neuen Prämien veröffentlicht?

Die offiziellen Prämien für das nächste Jahr werden jeweils Ende September vom BAG veröffentlicht. Ab Oktober informiert Ihre Kasse Sie schriftlich über die neue Prämie.

Lohnt sich ein Wechsel, wenn meine Prämie nur leicht steigt?

Möglicherweise ja. Auch wenn Ihre Kasse nur leicht erhöht, kann eine andere Kasse deutlich günstiger sein. Der Vergleich kostet nichts – die Ersparnis kann hunderte Franken betragen.

Warum sind die Prämien kantonal so unterschiedlich?

Die Prämien basieren auf den effektiven Gesundheitskosten pro Kanton. In Kantonen mit mehr Spitälern, Ärzten und höherer Nutzung medizinischer Leistungen sind die Kosten und damit die Prämien höher. Basel-Stadt und Genf haben die höchsten Prämien, Appenzell Innerrhoden die tiefsten.

Was passiert, wenn ich nichts tue?

Dann bleiben Sie automatisch bei Ihrer aktuellen Kasse – mit der neuen, höheren Prämie. Sie verlieren kein Recht, aber Sie verschenken möglicherweise hunderte Franken pro Jahr.

Wie viel spare ich durch einen Modellwechsel?

Ein Wechsel vom Standard- zum Hausarzt- oder HMO-Modell bringt typischerweise 12–18% Prämienrabatt. Das sind bei einer Erwachsenenprämie von CHF 400 rund CHF 50–70 pro Monat – zusätzlich zum Sparpotenzial eines Kassenwechsels.

Spielt mein Alter eine Rolle bei der Prämienerhöhung?

Die prozentuale Erhöhung gilt für alle Altersgruppen, aber der Frankenbetrag ist bei Erwachsenen höher als bei Kindern. Ab 26 zahlen Sie den vollen Erwachsenentarif. Zwischen 19 und 25 profitieren Sie von reduzierten Prämien (Junge-Erwachsene-Tarif).

Warum steigen die Prämien stärker als die allgemeine Teuerung?

Gesundheitskosten steigen unabhängig von der allgemeinen Teuerung. Die Haupttreiber sind: mehr Arztbesuche und Behandlungen, teurere Medikamente und Therapien, Ausbau des Leistungskatalogs und die Alterung der Bevölkerung. Zwischen 2001 und 2024 haben sich die Gesundheitskosten pro Person mehr als verdoppelt.

Zahlen Sie die tiefste Prämie? Wahrscheinlich nicht.

Jede Prämie über dem Minimum ist zu viel – denn die Grundversicherung ist überall identisch. Lassen Sie Ihre Situation kostenlos von einem Berater prüfen und sehen Sie, was möglich ist.

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